SMS & Co also “normale” Kommunikation
28.02.2009
Viele unter 20-jährige unterhalten, telefonieren chatten oder schreiben sich E-Mails und SMS, das ist auf den Vormarsch des Internets und der Telekommunikation zurückzuführen. Eine Studie hat nun allerdings ergeben, dass nur noch sechsunddreißig Prozent der unter 20-jährigen ein persönliches Gespräch als bestes Mittel der Kommunikation sehen.
Zwei Drittel der 30- bis 44-Jährigen und rund 70 Prozent der 45-Jährigen und Älteren sehen das persönliche Gespräch immer noch als beste Möglichkeit zum Austausch mit anderen Menschen. Dies ist bei den 20- bis 29-Jährigen nur noch bei der Hälfte der Fall. Nur noch 36 Prozent der unter 20-Jährigen führen ein Gespräch am liebsten von Angesicht zu Angesicht. Zwei Drittel der unter 20-Jährigen bevorzugen den Chat und 52 Prozent führen lange Telefonate oder schreiben SMS beziehungsweise E-Mails.
Auf diese Ergebnisse basierend wurden 14- bis 19-jährige detailierter zu ihrem Gesprächs- und Kommunikationverhalten befragt. Demnach wird bereits jeder dritte bei längeren Gesprächen schnell ungeduldig, während dies bei anderen Kommunikationswegen nur noch bei jedem fünften der Fall ist.
Vor allem der Weg der Kommunikation per E-Mail hat sich allerdings positiv auf das Schreibverhalten ausgewirkt. Viele Jugendliche nehmen sich Zeit, längere E-Mails zu verfassen.

