SMS erhält Theaterrolle
16.03.2009
Die Medien beeinflussen zunehmend unser Leben. Ob positiv oder negativ, darüber lässt sich diskutieren, eins kann man jedoch sagen, vor allem die jüngeren Generationen sind davon betroffen. Jedoch meint jung nicht mehr nur die 12-jährigen, nein, auch die Studenten, also die 20- bis 25-jährigen werden dazugerechnet.
Eine junge Schweizer Autorin, Laura de Weck, hat jetzt ein Theaterstück über die “mediengeschädigte” Generation geschrieben. “Lieblingsmenschen” heißt es, und beschäftigt sich mit der 20 plus Generation von heute. Mit viel Ironie rekonstruiert die Autorin den Studenten der Gegenwart. Die fünf Hauptfiguren des Stücks sind alle “große Denker” mit “großen Problemen”. Sie denken an Parties, Drogen und Kleidergrößen. Zu ihren Tragödien zählen abgestürzte Laptops, Prüfungsängste und Sexverstrickungen. Auch die SMS bekommt eine spezielle Rolle, denn sie steht stellvertretend für all die Medieneinflüsse. Umarmungen, Liebesgeständnisse und Abfuhren gibt es nämlich nur noch oer Kurzmitteilung.
Das Buch zur Inszenierung war bereits sehr erfolgreich und so werden große Erwartungen in das Stück gesetzt. Zuerst soll es in Wien auf die Bühne kommen.

