Porno per SMS
16.03.2009
In deutschen Schulen wird in letzter Zeit immer häufiger beobachtet, was sich an Amerikanischen Schulen schon täglich abspielt, das sogenannte “Sexting”.
Schon lange gehört das Handy zu Standardausrüstung eines jeden Schülers. In den Pausen wird gesimst, man schickt sich gegenseitig Musik, Bilder oder Videoclips. Selbst im Unterricht scheuen die kleinen Mobilfunknutzer nicht davor zurück, das Gerät zu benutzen. In den letzten Monaten wurde jedoch ein Phänomen immer häufiger beobachtet. “Sexting”. Das Wort ist eine Zusammensetzung aus “Sex” und dem englischen Wort “texting” ( to text = eine Nachricht/SMS versenden), bedeutet also, Sex per Nachricht zu versenden. Schon bei Siebtklässlern taucht das Problem auf. An einer Brandenburger Schule wurden zuletzt mehrere Siebtklässer dabei erwischt, wie sie sich pornographisches Material auf einem Handy anschauten, mitten in der Pausenhalle.
Ähnliche und sogar noch schlimmere Fälle sind schon seit längerem aus Amerika bekannt. Dort waren zum Beispiel in Pennsylvania mehrere Mädchen verkalgt worden, weil sie Nacktfotos von sich verbreitet und sich damit der Kinderpornographie schuldig gemacht hatten.

