Phishing per SMS
12.10.2009
In Amerika wird seit kurzem immer wieder von Fällen von Phishing per SMS berichtet. Trickbetrüger versuchen dabei, per SMS Kreditkartenummern und die zugehörigen Daten ahnungsloser Opfer zu ermitteln. Das Vorgehen ist dabei immer das gleiche. Die Betrüger versenden an Handybesitzer eine SMS. In dieser Kurzmitteilung werden die Kunden aufgefordert, sich bei ihrem Mobilfunkanbieter zu melden. Eine angeblich kostenlose Nummer ist in der SMS eingeblendet.
Rufen ahnungslose Handybesitzer diese Nummer nun an, so sind sie auf der Stelle mit einem automatischen Tonband verbunden. Dieses fordert die Kunden dann auf, seine Bankdaten anzugeben, da angeblich die Daten aller Kunden aktualisier würden. Der Kunde soll dann über seine Handytastatur seine Kreditkartennummer, seine PIN und das Ablaufdatum der Kreditkarte eingeben. Das Tonband bestätigt dem Kunden daraufhin sogar die Gültigkeit seiner Kontodaten, was dem ganzen noch einmal einen vertrauenswürdigeren Eindruck verleiht.
Die eingegeben Kreditkartendaten werden nach der Eingabe sofort benutzt, um Transaktionen durchzuführen. Kunden von AT&T-, Nextel- (Sprint) und T-Mobile sind bis jetzt von den phishing SMS betroffen.

