Notebook per SMS sperren
14.12.2008
Ericsson und der Chipsatzhersteller Intel arbeiten an einer Technik, die den Diebstahlschutz von Notebooks verbessert. Über eine im Chipsatz integrierten Notebooksperre, die über einen UMTS- oder GPS-Modem aktiviert werden kann, könnten so Nutzer in Zukunft den Zugriff auf das Notebook per SMS sperren. Auch könnte man eine Zone definieren, bei deren Verlassen das Notebook ebenfalls gespertt würde.
BEreits im Apreil 2008 hatte Intel im Rahmen der Vorstellung seines Chipsatzes ‘Intel Centrino 2 vPro’ eine ‘Anti-Theft-Technology’ vorgestellt, die verschlüsselte Dateien sperrt oder den Bootloader blockiert, wenn bestimmte Bedinungen erfüllt sind. Auf diesem Basisprinzip lässt sich die Sperrung auf verschiedene Art und Weisen herbeiführen: Bei fehlerhaftem Login, Sperrbefehl per Internet oder fehlerhafter Rückmeldung an einen Bezugsserver würde so der Zugriff auf das Notebook verweigert.
Erweitert man dieses Prinzip nun um ein UMTS-Modem, erweitern sich auch die Spannbreite der Sperrmöglichkeiten. Der Kunde kann so mit einem Sperrbefehl per SMS sein Notebook absichern. Auch lässt sich eine Sperrzone festlegen, deren Grenzen beim Überschreiten nach außen die Sperrung herbeiführen. Dies wird über einen ins UMTS-Modul integrierten GPS-Empfänger und Software von Phoenix Technologies sowie Absolute Software realisiert.
Erhält der Kunde nach Diebstahl oder Verlust das Notebook zurück, kann er durch ein Passwort den Sperrschutz aufheben.
Intel und Ericsson kündigten die neue Technologie für Mitte bis Ende 2009 an.

