Neuigkeiten aus dem Flirt-SMS-Prozess
28.10.2009
Im Prozess um die Flirt-SMS-Abzocke, die ihre Zentrale in Kiel hatte, wurden jetzt die ersten Mitarbeiter verhört. Eine Frau, die für die Firma gearbeitet hatte, sagte, das Spektrum der Flirt-SMS sei sehr weitreichend gewesen. Sie selbst habe die “Sex-Schiene” bedient. Sie sollte wohl möglichst versaute SMS versenden, ihre Kunden waren dementsprechend auch Leute, die gleich “zur Sache kommen wollten”. Sie seien vorher aber auf den Preis von 1,99 Euro pro SMS aufmerksam gemacht worden. Pro Antwort auf ihre SMS habe der Betrieb 0,98 Euro brutto bekommen. Sie selbst habe anfangs 5 Euro pro Stunde, später 18 Cent pro SMS bekommen.
Insgesamt war bei der Abzock-Aktion ein Schaden von 46 Millionen Euro entstanden.

