Die SMS und die E-Mail hatten bis heute wohl eine Laufbahn, die steil bergauf ging. Fast jeder Mensch hat heutzutage einen Computer und ein Handy und damit die Möglichkeit, diese zu versenden. Jetzt will die Deutsche Post dieser Karriere jedoch Konkurrenz machen. Durch den steigenden SMS und E-Mail Konsum ging die Anzahl der versendeten Briefe und Postkarten nämlich drastisch zurück – was auf den Gewinn der Deutschen Post eine Auswirkung von einem Rückgang von 2 Prozent jährlich hatte.
Nun bläst die Deutsche Post zum Gegenangriff und nutzt dabei aus, was man den neuen Mitteln der Kommunikation als negativ anlasten kann: Die mangelnde Sicherheit – ein elektronischer Brief soll eingeführt werden. Der Kunde muss sich dafür bei der Postbank mit seinen kompletten Daten registrieren. Auf diese Weise soll der Versand von Spam, Viren und ähnlichem verhindert werden, da der Absender nachgewiesen werden kann. Danach kann der Kunde per Computer oder Handy Briefe versenden. Diese werden auf elektronischem Wege zugestellt, falls der Empfänger ebenfalls bei der Deutschen Post registriert ist. Ist dies nicht der Fall, werden sie ausgedruckt und als normaler Brief versandt. Der Vorstand der Deutschen Post Jürgen Gerdes veröffentlichte diese Vorschläge jetzt auf der Seite der Deutschen Post und will diese sobald wie möglich einführen.
Möglicherweise könnte dies die Rettung der Deutschen Post bedeuten, sollte der Briefversand noch weiter zurückgehen.

