China ergreift Maßnahmen gegen SMS-Spam
13.06.2009
In China wurden jetzt erste Maßnahmen gegen SMS-Spam angekündigt. Dieser ist gerade im asiatischen Raum stark auf dem Vormarsch. Da hier die Handys bevorzugt dafür genutzt werden, im Internet zu surfen, wird dementsprechend auch über das Handy geworben.
Nun sollen dagegen Maßnahmen ergriffen werden. Zum Beispiel soll die Anzahl der SMS, die man von einer Mobilfunknummer versenden kann, begrenzt werden – diesbezüglich werde bereits mit den drei Mobilfunkbetreibern Chinas – nämlich China Telecom, China Mobile und China Unicom – verhandelt.
Die Obergrenze für den SMS-Versand ist für normale Nutzer nicht spürbar. Spammer, die in kurzer Zeit oft zehntausende Nachrichten verschicken, werden durch die Sperre aber deutlich begrenzt.
An normalen Arbeitstagen können von einem Anschluss aus maximal 200 SMS pro Stunde und 1.000 Nachrichten an einem Tag verschickt werden. An Feiertagen steigt das Limit auf 500 SMS pro Stunde und 2.000 am Tag.

