Studie über Handy bei Schulkindern
23.08.2009
Der deutsche Netzanbieter Vodafone hat jetzt eine Studie veröffentlicht, die sich auf den Handykonsum und -besitz bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren bezieht. Spezielle Rücksicht wurde dabei auf den Aspekt der Sicherheit und Erreichbarkeit genommen.
Dieser Umfrage nach besitzen 61 Prozent aller Jugendlichen unter 18 ein Handy, bei den 15-18-jährigen sind es sogar 97 Prozent. 71 Prozent davon haben ihr Handy auf dem Schulweg dabei. 70 Prozent dieser Jugendlichen haben ihr Handy schon mindestens einmal dazu benutzt, ihre Eltern über Stundenausfall, frühere Heimkehr oder ähnliches zu informieren. Das gibt den Eltern nach eigener Angabe ein stärkeres Gefühl der Sicherheit.
90 Prozent der Eltern finden es nämlich wichtig, ihr Kind auf dem Schulweg erreichen zu können, 81 Prozent denken, dass das Kind sie selbst ebenfalss erreichen sollte. Der Handybesitz erfolgt jedoch nicht willkürlich und unkontrolliert. 73 Prozent der befragten Eltern sprechen mit ihren Kindern vor dem Handykauf Regeln ab, an die sich diese zu halten haben, um diese vor Missbrauch oder Geldfallen zu schützen und um unnötige Kosten zu vermeiden.
82 Prozent lassen ihre Kinder mit einer Pre-Paid-Karte telefonieren. 48 Prozent der Eltern legen darüber hinaus noch ein Budget fest, an das die Kinder sich zu halten haben.
Nur 18 Prozent aller Eltern lehnen den Kauf eines Handys für ihre Kinder strikt ab.

