Studie über das Verhalten von Handynutzern
30.04.2009
Circa 6,2 Millionen Menschen haben in Deutschland im ersten Quartal des Jahres 2009 das Internet genutzt von ihrem Handy aus genutzt. Führende Seite war Google, dort wurden 2,3 Millionen User verzeichnet. Dahinter scharten sich diverse Nachrichten- und Webmail Dienste.
6,2 Millionen Deutsche, das sind neun Prozent aller deutschen Handybesitzer. Die Zahlen stammen aus einem neuen Bericht des Marktforschungsunternehmens Nielsen. Die gleiche Studie ergab, dass mehr Männer als Frauen das mobile Internet nutzen. Etwas 70 Prozent der mobilen Internetnutzer seien demnach nämlich männlich.
Am beliebtesten fpr Handynutzer waren Internetseiten wie Google oder T-Mobile. Die beiden schafften es zusammen auf 5,5 Millionen Unique User (einzelne Nutzer in einer bestimmten Zeit), das sind 86 Prozent Nutzer des mobilen Internets. Die Studie “Mobile Media View” belegt ebenfalls: Webmail-Angebote (wie GMX, Web und oder ähnliche) erzielen immerhin 3,2 Millionen Unique User und schafften es so auf Platz zwei. Immerhin 1,7 Millionen Uniqe User konnte die Sparte für aktuelle Nachrichten und Events verzeichnen.
Die Rangliste einzelner Seiten gestaltet sich wie folgt: Google belegt die führende Position mit 2,3 Millionen Usern im ersten Quartal, also circa 35 Prozent der mobilen Internetnutzer in Deutschland. T-Online belegt mit 1,2 Millionen Usern Platz zwei, Web.de folgt auf Rang 3. Der Webmail Anbieter konnte runde 1,1 Millionen einzelne Besucher verzeichnen.
Den Hauptmarktanteil am Mobilfunkmarkt macht jedoch weiterhin das Versenden von Kurzmitteilungen aus. 62 Prozent der Handyaktivitäten in Deutschland bleibt das tippen der SMS. Was in der Studie nicht behandelt wurde, ist das Telefonierverhalten. Ein drittes Standbein bieten verschiedenste Anwendungen. Hierbei liegen Spiele mit einem Anteil von 20 Prozent ganz oben, gefolgt von MMS (14 Prozent). Nielsens Studie kann als durchaus repräsentativ gewertet werden, der Studie liegt die Beobachtung von 66,6 Millionen deutschen Handynutzern zu Grunde.

