Störsender im Reichstag
30.05.2009
Vor kurzem berichtete kumita.de über die Bundespräsidentenwahl und darüber, dass das Ergebnis der Wahl schon vor der offiziellen Verkündung im Internet zu lesen war. Bundestagsabgeordnete aus dem Komitte zur Auszählung der stimmen hatten die Ergebnisse nämlich schon vor der Verkündung bei Twitter veröffentlicht.
Nun zeigen sich die erste Reaktionen auf dieses Ereignis. Die SPD fordert nun die Installation von Störsenden im Reichtsag. Ob dies möglich ist, wird derzeit geprüft. Bei der Fraktionssitzung am vorigen Dienstag hatte Peter Struck, Vorsitzender der SPD mehrere Abgeordnete dabei ertappt, wie sie aus der vertraulichen Sitzung heraus Nachrichten verschickten. Diese waren dann im Gegensatz zu einer SMS, die immer nur an den/die jeweiligen Empfänger geht, im Internet für jedermann einsehbar.

