Ratgeber: Handy-Akku richtig trainieren
13.12.2011
In der heutigen Zeit ist die Erreichbarkeit eine berufliche und vor allem soziale Komponente. Niemand möchte unerreichbar sein, wohlmöglich etwas verpassen. Möglich machen das die aktuellen Modelle von Smartphones, die neben dem Telefonieren auch das Surfen im Netz und damit das Mitteilen via Facebook, Skype und Co. möglich machen. Daher ist es besonders ärgerlich, wenn der Handy Akku streikt und einem damit die ganze Technik nicht viel nutzt.
Dabei ist es besonders bei älteren Modellen von Akkus wichtig, dass man sie trainiert. Grund für eine schlechtere Akku-Leistung kann zum Beispiel der so genannte Memory-Effekt sein. Dieser tritt bei einer häufigen Teilentladung eines Nickel-Cadmium-Akkus auf. Forscher haben herausgefunden, dass sich der Akku den Energiebedarf merkt und mit der Dauer nur noch die Energiemenge zur Verfügung stellt, der er sich bei den Entladevorgängen „gemerkt“ hat. Das ist natürlich besonders ärgerlich. Um diesem Umstand entgegenzutreten, sollte man seinen Akku in der Regel immer komplett leer werden lassen und erst dann wieder vollständig laden. So kann man den Memory-Effekt umgehen. Zudem empfiehlt es sich, beim ersten Laden die volle in der Beschreibung angegebenen Ladezeit einzuhalten.
Das komplette Entladen des Akkus kann natürlich dazu führen, dass das Gerät für eine Weile nicht funktionsfähig ist. Wer daher auf der sicheren Seite sein möchte, der sollte sich einen Ersatz-Akku zulegen. Die sind heutzutage nicht mehr so teuer und können einem in dem Moment des leeren Akkus sofort weiterhelfen. Aber auch hier sollte beachtet werden, zumindest wenn es sich um einen Nickel-Cadmium-Akku handelt, dass der Akku vollständig entladen wird, bevor man ihn an das Ladegerät anschließt.
Mit einem Lithium-Ionen-Akku umgeht man den Effekt ebenfalls, denn dieser „speichert“ den Ladestand nicht. Hier kann man den Akku aufladen, wann man möchte, ohne dass er an Leistung verliert. Nur beim ersten Mal Laden sollte man den Akku vollständig leer werden lassen. Hersteller empfehlen in der Regel, das sogar bis zu drei Mal zu machen, ehe man den Akku ganz normal nutzen kann.

