Google-Handy sendet heimlich SMS
11.01.2009
Das neue Google-Handy T-Mobile G1 versendet laut dem autralischen Computermagazin APCMag.com heimlich SMS ins Netz von T-Mobile USA, falls es nicht mit einer SIM-Karte von T-Mobile USA betrieben wird.
Zuerst aufgetaucht war das Phänomen in Australien. Dort beklagten viele Nutzer, die ihr Handy T-Mobile G1 in den USA erworben hatten und es in ihrer Heimat nutzen wollten, eine ausgesprochen hohe Handyrechnung, auf der teilweise über 1000 Kurznachrichten aufgeführt waren, die sie nicht verfasst hatten. Eine SMS wurde dabei mit umgerechnet 18 Cent berechnet, die Nutzer zahlten also teilweise über 180 Euro im Monat für Nachrichten, die sie nicht verschickt hatten.
Auslöser hierfür ist ein auf dem Handy bereits vorinstalliertes Programm mit dem Namen myFaves, das per SMS Kontakt mit dem myFaves-Server in den USA aufnimmt. Da diese SMS im Netz der Telekom USA versendet werden, ist das ganze für amerikanische T-Mobile-Kunden kostenlos. Aus Australien allerdings kostet eine SMS 18 Cent. Da myFaves diese SMS allerdings regelmäßig versendet, enstehen dadurch hohe Kosten.
Die Probleme tauchen jedoch nur beim T-Mobile G1 aus Amerika aus, bei der britischen Variante entstehen keine SMS kosten. Den Kunden wurde daher geraten, sich die Firmware des britischen T-Mobile G1 auf ihr Handy zu spielen.

