Bus per Handy gestoppt
23.08.2009
In Oranienburg bei Berlin musste ein Kind per Handy einen Bus zum Stillstand zwingen.
Der Kleinbus hatte 18 Kinder und fünf Betreuer als Insassen, die aus Mecklenburg-Vorpommern zurück nach Berlin fahren wollten. Zuvor war an einer Werkstatt bereits ein Fehler in der Kraftstoffleitung des Kleinbusses festgestellt worden, den die Werkstatt jedoch nicht beheben konnte. Nichtsdestotrotz setzte der Busfahrer die Reise fort. Im Businneren nahm daher der Geruch nach Diesel stetig zu. Die Insassen fühlten sich belästigt und baten den Busfahrer anzuhalten, was dieser jedoch ignorierte. Ein Kind zog daraufhin die Notbremse – jedoch anders als man denkt: Es alarmierte mit seinem Handy die Polizei, die den Bus darauhin zum Anhalten zwang. Gegen den Busfahrer wird jetzt wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt. Mehrere Insassen litten nach der Busreise unter starken Kopfschmerzen. Bleibende Schäden sind jedoch keine entstanden.

