Das iPhone revolutioniert den Zubehörmarkt
31.03.2010Das iPhone hat durch seinen Erfolg und durch die gleichzeitige Uniformität den Anbietern von Handyzubehör einen wahren Kreativitätsschub verliehen. Für kein spezielles Handy- oder Smartphonemodell ist eine derartige Produktvielfalt existent. Allein das Angebot an iPhone-Hüllen ist kaum noch zu überblicken. Alles was der Markt an kreativen optischen Geistesblitzen der Designer hergibt, scheint angeboten zu werden. Auch bei der Auswahl der Materialien gibt es scheinbar keine Grenzen. Von Holz über Gummi bis hin zu Bioplastik ist alles vorhanden. Hochwertiges Leder kann haut scheinbar niemanden mehr vom Hocker. Es muss schon mal eine Hülle aus seltenen Edelhölzern gefertigt auf High-Tech-Präzisions-CAD-Fräsmaschinen sein. Normale Materialien für die Taschen genügen nicht, es darf auch schon mal Kevlar sein, wie es sonst nur bei Kugelsicheren Westen zum Einsatz kommt. Klar, dass man sich angesichts der Vielfalt der Produkte etwas einfallen lassen muss. In so einem Fall denken sich mutige Nachwuchsdesigner kann Hüllen aus, die ein aussehen wie ein Autoreifen und auch ein ebensolches Profil aufweisen. Propagandisten von Biokunststoffen nutzen den Hype des iPhones, um diesen innovativen neuen Werkstoffen in Wahrnehmung des Konsumenten und in die Verkaufsregale des Einzelhandels zu drücken. Die Monokultur des iPhones hat also durchaus auch für andere Branchen einige Vorteile, die nicht von der Hand zu weisen sind. Aber auch Apple profitiert ganz sicher von diesem Hype. Viele Käufer, die z.B. zwischen einem iPhone und einem Android-Handy schwanken, entscheiden sich möglicherweise für das Appleprodukt, weil die Auswahl des iPhone Zubehörs einfach signifikant größer ist.

